Bepflanzung und Begrünung

Uns interessieren vor allem einheimische (standortheimische) Pflanzen, weil sie das überleben unserer Kleintierwelt ermöglichen.

Früher, als naturbelassene Gebiete noch keinen Seltenheitswert hatten, war der nicht von Nutzpflanzen beanspruchte Gartenbereich ein Ort, um seltene, unbekannte Pflanzen zu präsentieren. Je reicher, desto exotischer, war die Devise. Heute hat sich das massiv verändert (nicht der Reichtum) und wir sind der Meinung, dass der Garten auch ein Ort sein muss, wo Futterpflanzen für unsere Fauna ihren Platz finden.

Gehölze und Stauden

Sitznische im Schatten

Es macht wenig Sinn, eine Rosskastanie in einen Kleingarten zu pflanzen. Zwar geht das vielleicht 10 Jahre lang gut, aber danach muss ein dermassen starker Rückschnitt beginnen, der auf jeden Fall ein langsames Absterben einleitet. Dagegen wehren wir uns vehement. Es gibt genügend kleinkronige Bäume, die sich auch in kleinen Räumen über Jahrzehnte wohlfühlen. Wir kennen sie.

Mit Wildstauden eingefasster Aufgang

Bei Gehölzbepflanzungen steht für uns deshalb immer im Vordergrund, Arten vorzuschlagen, die den langfristigen Standortbedingungen entsprechen. Es ist sinnvoll, Gehölze und Stauden in Gesellschaften zu pflanzen, weil dadurch ein Biotop-Charakter ermöglicht wird. Zum Beispiel Hecken und Heckenbruchstücke: Standortheimische Sträucher, einen Unterwuchs und Saum mit Kräutern und Stauden, Ast- und Laubhaufen: Dann haben wir bereits unzähligen Lebewesen Futter und überleben garantiert.

Vorstufe für Konfitüre und Tee

Heute sind Hunderte von einheimischen Pflanzen mit Samennachweis aus der Region, biologisch produziert auf dem Markt. Wir haben sie oder können sie auftreiben.

Nicht geheuer sind uns Gehölze und Stauden, die zwar die Namen einheimischer Pflanzen tragen, aber mit LKW’s aus fernen Landen eingekarrt werden – auch wenn sie billiger sind.

Gewürze, Heilpflanzen, Duftpflanzen, Obst, Beeren, Nutzpflanzen

Duftgarten

Als Gartenbesitzer sind wir ja in der glücklichen Lage, dass wir die Lieferbedingungen der Grossverteiler nicht einhalten müssen. So können wir es uns leisten, alte, robuste Nutzpflanzen zu kultivieren. Zwar entspricht die Hautbeschaffenheit nicht immer den Werbeversprechungen von „L’ Oreal Paris“, aber wir müssen auch nicht stundenlang Paraffin abkratzen, bevor wir die Frucht essen können.

Salbei: Davon haben wir 18 Arten und Sorten. Biologisch produziert. Mit Ursprungsnachweis. Für Meerfische, Halsschmerzen, Dekorationen, Lammbraten... Und von den anderen Gewürzen haben wir ein ähnliches Angebot.

Zierpflanzen

Die gibt es halt auch. In der Regel sind sie ökologisch wertlos, im besten Fall Nektarspender. Aber halt manchmal schön. Im Bauerngarten pflanzen wir die Sorten, welche die Gärtner ein bisschen aufgemotzt haben und auch Flieder gefällt uns. Wir gestehen, grosse Rosen-Liebhaber zu sein.

Zur Achse des Bösen gehören Kirschlorbeer, Thuja und so Zeugs – da ist ja Plastik ökologischer...

Wiesen und Blumenrasen

Blumenwiese mit Gehölzstrukturen

Wiesen und Blumenrasen sind wunderschöne Gestaltungselemente und ökologisch äusserst wertvoll. Zwar können wir unsere Nachbarn nicht mehr mit dem wöchentlichen Motorenlärm erfreuen, die Benutzung ist eingeschränkt – aber wir können Lösungen anbieten, die diese Bedürfnisse kompensieren.

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