Trockene Lebensräume

Unter Trockenbiotopen verstehen wir kiesige Lebensräume, die einen sehr geringen Nährstoffgehalt aufweisen. In der Natur sind dies zum Beispiel Erdrutschhänge, wo der kiesige Untergrund zum Vorschein kommt, vertrocknete Flussbette, Randbereiche von Kiesgruben. Deshalb verwenden wir im Mittelland als Grundsubstrat für Trockenbiotope Kies ab Wand, darin ist alles enthalten, was das Herz begehrt: Sande und Steine in jeder Grösse.

Eine immense Vielfalt von Pflanzen hat sich über lange Zeiträume auf diese unwirtlich wirkenden Gebiete spezialisiert. Viele von ihnen sind zweijährig, was zur Folge hat, dass sie ihren Standort immer verändern und dem Garten dadurch eine ganz spezielle Dynamik verleihen. Die meisten dieser Pflanzen blühen netterweise genau während der Zeit, wo wir uns am meisten im Garten aufhalten.

Auch viele Kleintiere lieben Trockenbiotope. Einmal, weil sie die Pflanzen für ihre Entwicklung und ihr überleben nutzen können, aber auch, weil ihnen Sand und feine Kiese als Baustoff oder Wohnung dienen. Wunderschöne Wildbienen, Wildwespen, Wildhummeln können da beobachtet werden - die stechen auch nicht, wenn man nett zu ihnen ist.

Mauern

Wir bauen Mauern ohne Beton und Mörtel, nur auf Kiesfundamenten und hinterfüllt mit Wandkies, damit die Hohlräume von Pflanzen und Tieren genutzt werden können, eine gute Erwärmung, Durchlüftung und Wasserdrainage möglich ist. In unserer Gegend haben wir ein reichhaltiges Angebot an Materialien: Sandsteine, Quarzsandsteine, Kalksteine, Findlinge.


Auch die Vielfalt an Formen ist vorhanden: Formwilde bis streng geschichtete Steine. Mauern sind wunderschöne Gestaltungselemente, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

Wege und Plätze

Sich in dem Riesenangebot von Materialien für Wege und Plätze zurechtzufinden ist wahrlich nicht einfach. Wir empfehlen offenporige Beläge, wo das Wasser versickern kann: Mergel- und Rundkiesbeläge, Natursteinplatten und Pflästerungen mit versickerungsfähigen Fugen. Uns gefällt, Randbereiche von Belagsflächen mit Trockenbiotopen zu gestalten. Offenporige Beläge werden bewachsen. Wir können damit leben, weil das Sauberhalten der Belagsflächen in den Innenräumen unser Bedürfnis nach Sterilität abdeckt.

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